Mittwoch, 13. Oktober 2010

Plötzlich.

Plötzlich sind Herbstferien und ihr wisst nicht, was zur Hölle ihr damit anfangen wollt. Ihr steht irgendwann auf, macht euch irgendwas zu essen. Der Tag dümpelt einfach so vor sich hin. Man hat soviel Zeit und könnte soviel tun.
Endlich könnte man raus gehen, spazieren gehen, die Fotos machen, die man schon seit Jahren mal machen wollte. Endlich die Bücher lesen. Endlich die Serien gucken, die seit Wochen auf der mobilen Festplatte liegen. Endlich den größten und tollsten Zoo erstellen, den es jemals in der Zoo Tycoon 2-Welt gegeben hat.
Und was passiert stattdessen?
Man sitzt sehnsüchtig vor dem Pc und beschwert sich darüber, wie langweilig einem doch ist. Man schaut hinaus, sieht die Sonne aufgehen und später wieder untergehen. Und was hat man erreicht? Hat man diesen Tag so gelebt, dass er lebenswert ist? Hat man dazu beigetragen, dass man nicht so schnell vergessen wird?
Hat man ein Denkmal errichtet, mit seinem Tun? Nein, natürlich nicht.
Was würde passieren, wenn man morgen einfach so sterben würde.
Man schiebt einfach immer alles auf.
In diesen Ferien wollte ich soviel machen, soviel erreichen. Spanisch/Geschichte lernen. Und was ist? Ich habe Träume, dass ich im Januar in Spanien bin und mich nur vorstellen kann.
Ich hasse diese Aufschieberei. Ich hasse Prokrastination.
Ich mag es einfach nicht, Sachen aufzuschieben und doch bin ich die Weltmeisterin darin.
Ich habe ein Buch gelesen. Am Montag, in einem durch. Obsession von Simon Beckett.
Es kann so leicht zuende gehen. Man könnte morgens aufstehen, zur Schule fahren und niemals mehr nach Hause kommen. Ein Aneurysma und zack-aus.
Keine Lust auf irgendwas. Und keine Lust auf Langeweile.

Kommentare:

Thalia hat gesagt…

Wie wahr. Also steht auf und macht was! Das Leben wartet nicht!

Jacqueline hat gesagt…

Herzchen...jetzt bin ich doch wieder da.....geh raus. Liebe